Das Unternehmen nutzt Voltages Infrastruktur, um Bitcoin-Bezüge abzuwickeln, ohne eigene Krypto-Bestände zu halten. Die Zahlungen erfolgen über das Lightning-Netzwerk, wobei die Buchhaltung weiterhin in US-Dollar geführt...
Vida Global, ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Austin, Texas, hat angekündigt, seine Mitarbeiter in Bitcoin zu bezahlen, ohne dabei eigene Kryptowährungen zu halten. Die Zahlungen erfolgen über die Infrastruktur des Bitcoin-Anbieters Voltage, die das Lightning Network nutzt, um Transaktionen zu beschleunigen und Kosten zu senken. Der CEO Lyle Pratt erklärte, dass das System vor allem für Mitarbeiter in Ländern mit Währungsinstabilität, wie etwa in Argentinien, von Vorteil ist, wo lokale Währungen starken Schwankungen unterliegen. Die Firma überweist monatlich Dollarbeträge an Voltage, die dann an die Mitarbeiter in Bitcoin ausgezahlt werden. Dies ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre Entgelte in Bitcoin zu erhalten, während Vida die Buchführung weiterhin in US-Dollar führt. Voltage-CEO Graham Krizek betonte, dass dies eine praktische Lösung darstellt, um globale Teams zu entlohnen, ohne die Finanzabteilung mit Krypto-Complexität zu belasten. Das Unternehmen sieht dies als Teil einer größeren Entwicklung, bei der Bitcoin-Netzwerke wie das Lightning Network zunehmend für alltägliche Zahlungen genutzt werden. Bitcoin Magazine, veröffentlicht von BTC Inc., einem Tochterunternehmen von Nakamoto Inc., berichtet über solche Entwicklungen im Krypto-Bereich. Das Beispiel zeigt, wie Unternehmen Bitcoin nutzen können, ohne ihre Bilanz zu verändern oder rechtliche Risiken einzugehen.