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Visa schließt mutmaßliche Lücke bei Crossmint-Memecoin-Belohnungen

Visa schließt mutmaßliche Lücke bei Crossmint-Memecoin-Belohnungen

Laut einem Bericht von The Block plant Visa, eine mögliche Ausnutzung von Belohnungsmechanismen bei memecoin-basierten Transaktionen über die Crossmint-Plattform zu schließen.

Ein Bericht des US-amerikanischen Medienunternehmens The Block zufolge plant der Zahlungsdienstleister Visa, eine mutmaßliche Lücke in seinem Belohnungssystem zu schließen, die über die Crossmint-Plattform genutzt werden könnte. Dabei handelt es sich um Transaktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Memecoins, die über Apps abgewickelt werden, die Crossmint als Zahlungsinfrastruktur nutzen.

Die betreffenden Memecoin-Verkäufe seien laut dem Bericht derzeit noch auf beiden beteiligten Anwendungen aktiv und funktionsfähig. Nutzer könnten weiterhin über diese Plattformen Memecoins erwerben und dabei potenziell von Visa-Belohnungsprogrammen profitieren, wie sie beispielsweise über bestimmte Kredit- oder Debitkarten angeboten werden.

Allerdings wird erwartet, dass Visa diese Möglichkeit in Kürze einschränken wird. Laut dem Bericht endet die aktuelle Übergangsfrist – auch als „grace period“ bezeichnet – voraussichtlich nächste Woche. Danach sollen die technischen Voraussetzungen angepasst werden, um eine Ausnutzung des Belohnungssystems über Memecoin-Transaktionen zu verhindern.

Crossmint selbst ist ein Unternehmen, das Infrastruktur für die Integration von Kryptowährungen in traditionelle Zahlungsflüsse bereitstellt, darunter Tools für den Verkauf von digitalen Assets über Webseiten und Apps. Die Plattform wird von verschiedenen Projekten genutzt, um Käufe von Tokens – einschließlich solcher mit spekulativem oder communitygetriebenem Charakter wie Memecoins – zu ermöglichen.

The Block hatte in seiner Untersuchung darauf hingewiesen, dass bestimmte Kombinationen aus Crossmint-gestützten Verkäufen und Visa-kartenbasierten Belohnungen potenziell ausgenutzt werden könnten, um Belohnungspunkte oder Cashback-Vorteile zu erzielen, die nicht im Sinne des ursprünglichen Belohnungsprogramms liegen würden. Die genauen Mechanismen oder das Ausmaß einer möglichen Ausnutzung wurden im Bericht nicht detailliert beschrieben.

Visa hat sich laut dem Bericht bislang nicht öffentlich zu den spezifischen Plänen geäußert. Auch Crossmint hat laut verfügbaren Informationen keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben. Die Aussage beruht somit ausschließlich auf den Erkenntnissen von The Block, die auf Quellen aus der Industrie zurückgehen.

Es bleibt abzuwarten, wie genau Visa die technischen Anpassungen umsetzen wird und ob dadurch andere Arten von Transaktionen beeinflusst werden könnten. Derzeit gibt es keine öffentlichen Hinweise darauf, dass reguläre Kauftransaktionen mit Kryptowährungen über Visa-Netzwerke eingeschränkt werden sollen – der Fokus liegt offenbar ausschließlich auf der Schließung der mutmaßlichen Lücke im Belohnungskontext.

Für Nutzer in Österreich und anderen europäischen Ländern könnte die Änderung relevant sein, falls sie Visa-kartenbasierte Belohnungsprogramme in Verbindung mit dem Kauf von Memecoins über Crossmint-integrierte Dienste nutzen. Ob und inwiefern österreichische Nutzer von der derzeit noch aktiven Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, ist nicht bekannt und Teil der unsicheren Sachlage, die der Bericht nicht klärt.

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