Der Brief der Senatoren fordert eine Neubewertung der Kapitalanforderungen für digitale Vermögenswerte. Die Gesetzesvorhaben zielen auf eine klare regulatorische Grundlage ab.
Eine Gruppe von US-Senatoren, angeführt von Senatorin Cynthia Lummis, hat sich an die Federal Reserve, die FDIC und das Office of the Comptroller of the Currency gewandt. Sie fordern eine Neubewertung der Kapitalvorschriften für digitale Vermögenswerte. Die Senatoren kritisieren insbesondere die von der Basel-Kommission vorgeschlagene Risikobewertung von 1.250 Prozent für digitale Assets. Diese Regelung, die auf dem Baseler Rahmen basiert, wird als übermäßig belastend für Banken bewertet. Die Gesetzesvorhaben zielen darauf ab, klare Kapitalanforderungen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll die Beteiligung von Banken an digitalen Assets erleichtern. Die Senatoren betonen, dass die Regulierung technologieunabhängig und marktorientiert sein muss. Sie verweisen auf eine gemeinsame Erklärung aus März, die tokenisierte Wertpapiere gleichwertig behandelt. Die Gesetzgebung soll die Autorität von Banken stärken, um an digitalen Asset-Märkten teilzunehmen. Die Senatoren sehen in diesem Schritt eine Chance, regulatorische Klarheit zu schaffen. Die vorgeschlagene Neubewertung soll auf einer neutralen und nachvollziehbaren Basis erfolgen.