Die Investmentfirma TD Cowen warnt, dass ein Streit über Stablecoin-Renditen das Kryptogesetz verzögern könnte. Trotz eines vorgeschlagenen Kompromisses sinken laut der Firma die Chancen auf ein Zustandekommen noch in di...
Die Aussichten auf eine Verabschiedung des geplanten Kryptogesetzes in den USA haben sich nach Einschätzung der Investmentfirma TD Cowen eingetrübt. Ein anhaltender Streit über die Regulierung von Renditen bei Stablecoins sorgt für Unsicherheit im Gesetzgebungsprozess.
Laut TD Cowen könnte dieser Disput die Verabschiedung des Gesetzes weiter verzögern. Die Firma stellt fest, dass trotz eines bereits vorgeschlagenen Kompromisses keine klare Einigung in Sicht ist.
Die Analysten von TD Cowen sehen in der aktuellen Situation kein "Mittelfeld", sondern eine festgefahrene Positionierung der beteiligten Parteien. Diese starre Haltung erschwert Fortschritte im legislativen Verfahren.
Als direkte Folge der anhaltenden Differenzen bewerten die Experten die Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet wird, als gesunken. Ein konkretes neues Datum für eine Abstimmung oder einen Meilenstein wurde in der Analyse nicht genannt.
Die Situation bleibt damit unübersichtlich, da der vorgeschlagene Kompromiss offenbar nicht ausreicht, um die blockierenden Interessen bezüglich der Stablecoin-Renditen aufzulösen. Bis zu einer Klärung dieser strittigen Punkte bleibt der weitere Zeitplan des Gesetzes ungewiss.