Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat am 22. Juli 2026 im US-Kongress um eine rasche Verabschiedung des Digital Asset Market CLARITY Act gebeten, das er als entscheidende regulatorische Hürde für die institutionelle Nutzung v...
In einem öffentlichen Aufruf an den US-Senat betont Garlinghouse, dass das CLARITY Act entscheidende Klarheit für digitale Assets schaffen und institutionelle Investitionen in XRP ermöglichen würde. Der CEO verweist dabei auf die Positionierung des Gesetzes durch Ripple-Chefjurist Stu Alderoty als Verbraucherschutzinstrument mit verstärkten Geldwäschebekämpfungsmechanismen und neuen Befugnissen für Aufsichtsbehörden.
Die Gesetzesinitiative steht derzeit in Verhandlungen im US-Senat, wobei sieben demokratische Senatoren zusätzliche Verbraucherschutzvorkehrungen fordern, bevor sie eine Abstimmung unterstützen. Garlinghouse warnt vor den Risiken einer weiteren regulatorischen Blockade, insbesondere im Kontext der FTX-Krise, und betont, dass die aktuelle Rechtsunsicherheit institutionelle Akteure wie Fidelity und Goldman Sachs von der Beteiligung abhält.
Die Coalition für das CLARITY Act hat mittlerweile über 200 Organisationen und mehr als 1.200 Technologieunternehmen mobilisiert, darunter auch große Finanzinstitute. Diese breite Unterstützung zielt darauf ab, senatorische Blockaden durch politische Kosten für eine Ablehnung des Gesetzes abzuwenden.
Für XRP konkret bedeutet die Verabschiedung des CLARITY Act die Klärung einer rechtlichen Einordnung, die bislang institutionelle Investitionen in das Ökosystem von Ripple und RLUSD blockiert. Die Klärung der regulatorischen Grenzen würde den Zugang zu Kapitalmärkten ermöglichen, die derzeit aufgrund der Grauzonenregulierung meiden.