Regulation

Grayscale und VanEck amend spot BNB ETF applications with SEC

Grayscale und VanEck amend spot BNB ETF applications with SEC

Grayscale und VanEck haben ihre Anträge für einen spot BNB ETF beim SEC am 15. Mai 2026 umformuliert. Die Änderungen zeigen aktiven Dialog mit der Aufsichtsbehörde und nicht nur eine bloße Einreichung.

Grayscale und VanEck haben am 15. Mai 2026 ihre Anträge für einen spot BNB ETF beim U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) formell ergänzt. Die Änderungen markieren einen konkreten Schritt im regulatorischen Verfahren, das als Wettbewerb zwischen zwei Emittenten um den ersten in den USA notierten BNB ETF gilt. Analysten interpretieren die gleichzeitige Aktualisierung als Hinweis auf aktiven Kontakt der SEC mit den Antragstellern, nicht auf ein schlafendes Antragsverfahren.

Die SEC verlangt bei der Prüfung von spot Krypto ETFs zwei getrennte Genehmigungen: Zunächst muss ein S-1 Formular vor der Investment Management Division eingereicht werden, das Fondsstruktur, Verwahrung und Risikohinweise regelt. Anschließend beantragt die Börse mit einer 19b-4 Anmeldung die Regeländerung für den Handel mit diesem Produkttyp. Änderungen am S-1 entstehen meist durch Kommentarbriefe der SEC, in denen Klarstellungen oder Anpassungen gefordert werden. Grayscale befindet sich bereits bei Amendment No. 5, was auf eine mehrstufige Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde hinweist.

Beide Emittenten haben Coinbase als Verwahrer benannt, was dem gängigen institutionellen Modell für US Crypto ETPs entspricht. Wichtig ist, dass die aktuellen Entwürfe bewusst ohne Staking-Funktionen auskommen. Dies folgt der Erfahrung mit spot Ethereum ETFs, bei denen Staking-Regulierungen zu erheblichen Komplikationen führten. Die Emittenten wollen zunächst die Genehmigung des Grundprodukts erwirken und Staking-Features später prüfen.

Die SEC hat bisher noch keine Entscheidung über die Anträge getroffen. Die bisherigen Änderungen zeigen lediglich, dass die Behörde Feedback gegeben und die Emittenten diese umgesetzt haben. Ein konkreter Zeitplan für eine Genehmigung oder einen Börsengang wurde nicht bekanntgegeben. Es bleibt abzuwarten, wie die nächsten Runden der regulatorischen Prüfung verlaufen.

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