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Dalio kritisiert Bitcoin als Reserveanlage, Saylor entgegnet mit Risikoanalyse

Dalio kritisiert Bitcoin als Reserveanlage, Saylor entgegnet mit Risikoanalyse

Ray Dalio identifiziert drei Schwächen von Bitcoin als Reservevermögen, während Michael Saylor die Transparenz und das Risiko-Rendite-Verhältnis als Vorteile hervorhebt.

Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, hat Bitcoin erneut als ungeeignete Reserveanlage kritisiert und drei zentrale Schwächen benannt: fehlende Privatsphäre, starke Korrelation mit Technologieaktien und begrenzte Marktgröße im Vergleich zu Gold. Er argumentiert, dass die öffentliche Sichtbarkeit von Transaktionen eine staatliche Kontrolle ermöglicht und damit institutionelle Akzeptanz verhindert. Bitcoin-Bewegungen korrelieren zudem stark mit Tech-Aktien, was in Liquiditätsbedarfen zu Verkäufen führt – das Gegenteil eines sicheren Hafens. Zudem ist der Markt kapitalisierungsmäßig noch klein, während Gold tief in globalen Finanzsystemen verankert ist.

Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, konterte direkt auf Dalios Kritik, indem er Bitcoin als „Transparenz als Funktion, nicht als Fehler“ bezeichnete. Er betonte, dass die öffentliche Blockchain-Natur eine vertrauenslose Verifizierbarkeit ermöglicht und verwies auf ein überlegenes Sharpe-Verhältnis im Vergleich zu Gold. Zudem argumentierte er, dass Bitcoin als globales Sicherungsgut genutzt werden kann, während Gold nur als statisches Wertspeicher-Medium fungiert. Dalios eigene Bitcoin-Anteile seit 2021 und Empfehlungen bis August 2025 zeigen eine Diskrepanz zwischen seiner öffentlichen Kritik und persönlicher Positionierung.

Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei 80.857 USD, nachdem er von einem Tief von 61.000 USD im Februar bis zu 82.000 USD gestiegen ist. Der Bereich um 80.000 bis 84.000 USD gilt als kritisch, da er zuvor als Unterstützung fungierte und nun als Widerstandsbereich getestet wird. Ein klarer Durchbruch über 84.000 USD würde die bullische Fortsetzung signalisieren, während ein Scheitern zu Rückkäufen bis 72.000–75.000 USD führen könnte. Die Struktur der höheren Tiefs seit Februar bleibt intakt, doch die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends hängt von der Überwindung dieser Schwelle ab.

Im Umfeld niedriger Volatilität und seitwärtsgerichteter Bewegung rücken Infrastrukturprojekte wie LiquidChain in den Fokus. Das Projekt positioniert sich als Cross-Chain-Liquiditätslayer für Bitcoin, Ethereum und Solana, mit Features wie einheitlicher Liquidität und einmaliger Bereitstellung. Der Presale-Token $LIQUID wird aktuell bei 0,01458 USD gehandelt, wobei über 748.000 USD eingeworben wurden. Dies verdeutlicht, dass Kapital in der Branche trotz Preisstagnation von Bitcoin nach strukturellen Lösungen sucht, ohne jedoch Spekulationen über Kursziele oder Gewinnaussagen zu machen.

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