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Arthur Hayes prognostiziert Bitcoin‑Durchbruch auf 1 Million Dollar durch KI‑Arbeitsplatzverluste

Arthur Hayes prognostiziert Bitcoin‑Durchbruch auf 1 Million Dollar durch KI‑Arbeitsplatzverluste

Arthur Hayes, Co‑Gründer von BitMEX, analysiert in einem Substack‑Post, wie massive KI‑bedingte Entlassungen im white‑collar‑Sektor zu einer Kreditkrise führen könnten, die die Federal Reserve zu umfangreicher Geldschöpf...

Arthur Hayes, Co‑Gründer und ehemaliger Chief Investment Officer von BitMEX, hat am 17. Februar 2026 einen detaillierten makroökonomischen Beitrag auf Substack veröffentlicht, in dem er eine mögliche KI‑getriebene Finanzkrise untersucht. Er stützt seine Analyse auf Daten des US‑Bureau of Labor Statistics, wonach 72,1 Millionen von insgesamt 164,5 Millionen erwerbstätigen Personen als „Wissensarbeiter“ gelten.

Hayes rechnet vor, dass ein Szenario mit einem 20 %igen Rückgang dieser Gruppe zu etwa 330 Milliarden US‑Dollar an Konsumentenkrediten und 227 Milliarden US‑Dollar an Hypothekenverlusten führen würde. Nach Abzug bestehender Verlustvorsorge entstünden insgesamt 557 Milliarden US‑Dollar an Kreditverlusten, was einem Abschlag von 13 % am Eigenkapital der US‑kommerziellen Banken entspricht.

Er weist darauf hin, dass die acht „Too‑Big‑to‑Fail“-Banken ausreichend kapitalisiert seien, kleinere regionale Institute jedoch nicht. Ein Identifizieren dieser Schwächerstellen könne zu einem raschen Aktienkursverfall, regulatorischen Kapitalverletzungen und einem depositierten Fluchtverhalten führen – ein Vorgang, der nach seiner Sicht mit den Zusammenbrüchen regionaler Banken im Frühjahr 2023 vergleichbar, jedoch in der Größenordnung größer sei, weil er strukturell und irreversibel sei.

Hayes bezeichnet Bitcoin als „globales Fiat‑Liquiditäts‑Alarmzeichen“ und beschreibt es als das am stärksten reagierende, frei gehandelte Asset auf die Fiat‑Kreditversorgung. Er beobachtet, dass die Diskrepanz zwischen dem Kursverlauf von Bitcoin und dem Nasdaq‑100 seit Oktober 2025 kein Zufall, sondern ein Signal sei, dass der Markt bereits die deflationären Auswirkungen von KI‑Arbeitsplatzverlusten auf den Konsumentenkredit einpreist.

Nach seinem Modell würde die Fed erst dann umfangreich Geld drucken, wenn ein sichtbarer Kredit‑Kollaps, gescheiterte Banken und ein Vertrauenverlust der Einleger vorliegen. Diese Verzögerung erhöhe das Risiko für Trader, da ein stärkerer initialer Schock letztlich zu einer stärkeren geldpolitischen Reaktion und damit zu einer stärkeren Erholung des Bitcoin‑Kurses führen könne.

Hayes skizziert zwei mögliche Szenarien: Im ersten falle Bitcoin von seinem bisherigen Hoch von 126.000 US‑Dollar lediglich in die niedrigen 60.000er‑Bereich, während die Aktienkurse weiter sinken und das makroökonomische Narrativ bestätigt werde. Im zweiten Szenario könne ein tieferer Absturz von Bitcoin erfolgen, während die Kreditkrise weiter eskaliert. In beiden Fällen rät er von einer sofortigen Hebelpositionsaufnahme ab und betont, dass Anleger auf klare Signale der Federal Reserve warten sollten, bevor sie leveraged exposure eingehen.

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