XRP notiert nach einem 6%igen Anstieg auf 1,45 USD, gestützt durch makroökonomische Signale und erhöhte Handelsvolumina. Die technische Struktur bleibt kritisch, mit Unterstützung im Bereich 1,35–1,38 USD und Widerstand...
XRP hat sich nach einem 6%igen Anstieg auf 1,45 USD positioniert, getrieben durch eine makroökonomische Entlastung, die durch eine Abkühlung des Arbeitsmarkts und eine mögliche Zinsentspannung der Federal Reserve begünstigt wurde. Die 24-Stunden-Handelsvolumina liegen bei rund 5,5 Milliarden USD, was auf eine nachhaltige Marktteilnahme hinweist, während der Marktkapitalisierung bei 90,9 Milliarden USD liegt. Technisch befindet sich der Preis oberhalb der kritischen Unterstützungszone von 1,35–1,38 USD, die seit August die stärkste historische Volumenabsorption gezeigt hat, und der 200-Tage-Exponentialgleitender Durchschnitt (EMA) bei 1,33–1,35 USD bietet zusätzliche Stabilität.
Die jüngste Rallye folgt einer 70%igen Preissteigerung von 1 USD auf 1,70 USD im August, gefolgt von einer 20%igen Korrektur in die 1,35–1,38 USD-Zone, die von Bullen verteidigt wird. Die technische Struktur bleibt ein absteigender Dreieck, das seit dem August-Hoch von 1,70 USD besteht, wobei ein klarer Ausbruch über die absteigende Widerstandslinie noch aussteht. Ein Rücksetzer auf 1,55 USD oder ein Durchbruch über 1,60 USD wäre erforderlich, um die bullische Erwartung zu bekräftigen, während ein Fall unter 1,30 USD ein tieferes Korrektionsrisiko auslösen könnte, insbesondere bei bevorstehenden Arbeitsmarktdaten.
Institutionelle Nachfrage hat sich unter der Oberfläche verstärkt, was den Bullenfall über reine Retail-Spekulation hinaus stützt, während die Spekulation um einen ETF-Flow und das $10-Ziel weiterhin spekulativ bleibt. Bei einem Marktkapitalisierungsvolumen von 90 Milliarden USD würde eine Verdopplung des Preises eine erhebliche Kapitalzufuhr erfordern, die nicht kurzfristig realisierbar ist, was die Machbarkeit des $10-Dreams in absehbarer Zeit infrage stellt. Der aktuelle Preiskurs bleibt damit eine Mischung aus makroökonomisch getriebener Erholung und technischen Widerständen, die weitere Entwicklung von den nächsten Arbeitsmarktdaten und regulatorischen Signalen abhängen.