US-Senatorin Elizabeth Warren hat Handelsminister Lutnick in einem Brief aufgefordert, die Beziehungen zwischen dem chinesischen Mining-Riesen Bitmain und der Trump-Familie zu untersuchen.
US-Senatorin Elizabeth Warren hat Handelsminister Howard Lutnick in einem Brief aufgefordert, die Beziehungen zwischen dem chinesischen Mining-Riesen Bitmain und der Trump-Familie zu untersuchen. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Warren fordert in ihrem Schreiben eine Prüfung möglicher Verbindungen zwischen Bitmain und der Trump-Familie. Zudem verlangt sie eine Bewertung der nationalen Sicherheitsrisiken, die von den Mining-Geräten des Unternehmens ausgehen könnten. Der Brief wurde Bloomberg vorab zugespielt.
Die US-Behörden haben bereits Bedenken hinsichtlich der Hardware von Bitmain geäußert. Das Department of Homeland Security untersucht, ob die Mining-Maschinen des Unternehmens für Spionagezwecke missbraucht oder eine Gefahr für das US-Stromnetz darstellen könnten.
Bitmain ist einer der größten Hersteller von Mining-Hardware weltweit. Die Geräte des Unternehmens werden von Krypto-Minern in vielen Ländern genutzt. Die US-Regierung prüft derzeit verschiedene Maßnahmen zur Beschränkung chinesischer Technologie im Kryptobereich.
Die Anfrage von Senatorin Warren erfolgt vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China. Sie reiht sich ein in eine Reihe von Initiativen, die die Abhängigkeit von chinesischer Technologie verringern sollen.
Ein Sprecher von Bitmain wies die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen betonte, dass seine Geräte keine Sicherheitsrisiken darstellten und alle relevanten Vorschriften einhielten. Eine offizielle Stellungnahme der Trump-Familie lag zunächst nicht vor.
Die Angelegenheit verdeutlicht die zunehmende Verflechtung von Kryptotechnologie, nationaler Sicherheit und internationaler Politik. Sie könnte weitreichende Folgen für die Mining-Branche und den Handel mit Hardware-Komponenten haben.