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US-Sanktionen gegen Krypto-Netzwerk der Sinaloa-Kartell-Mitglieder wegen Geldwäsche von Fentanyl-Erlösen

US-Sanktionen gegen Krypto-Netzwerk der Sinaloa-Kartell-Mitglieder wegen Geldwäsche von Fentanyl-Erlösen

Das US-Finanzministerium hat ein Krypto-Netzwerk sanktioniert, das der Sinaloa-Kartell-Gruppe zugeordnet wird und illegale Gewinne aus Fentanyl-Schmuggel über digitale Währungen reinigt.

Das US-Finanzministerium (OFAC) hat am 25. April 2024 ein Netzwerk von Kryptowährungsplattformen und -anbietern sanktioniert, das im Auftrag der mexikanischen Sinaloa-Kartell-Gruppe operiert. Dieses Netzwerk dient der Geldwäsche von Erlösen aus dem illegalen Handel mit Fentanyl, einem synthetischen Opioid, das in den USA zu einer schweren Drogenkrise beiträgt. Die Sanktionen zielen auf Unternehmen und Individuen, die als Vermittler für den Austausch von Bargeld in Kryptowährungen fungieren, um die Spuren von Drogen Geld zu verschleiern. Die Behörden betonen, dass die Gruppe gezielt Finanzdienstleistungen nutzt, um die illegale Finanzierung von Drogenhandel zu sichern. Die Maßnahmen beinhalten Einfuhren von Vermögenswerten und den Ausschluss von US-Finanzmärkten für die Betroffenen. Nach Angaben von OFAC wurden mehrere digitale Wallets und Krypto-Börsen identifiziert, die als Kanäle für die Geldwäsche genutzt wurden. Die Ermittlungen zeigen, dass die Gruppe über mehrere Länder hinweg operiert und eng mit Schmugglern und Geldwäsche-Netzwerken verbunden ist. Die Sanktionen sind Teil einer koordinierten Aktion mit anderen US-Behörden, um die Finanzierung von Drogenhandel im digitalen Zeitalter zu bekämpfen. Die OFAC-Chefin hat betont, dass die Nutzung von Kryptowährungen für Geldwäsche eine direkte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellt. Die Maßnahmen signalisieren eine klare Ablehnung der Ausnutzung digitaler Währungen durch kriminelle Organisationen. Die Sanktionen gelten als ein Schritt zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit gegen Cyberkriminalität im Drogenhandel.

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