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THORChain verzeichnet ungewoehnlichen Handelsvolumenanstieg nach mutmasslichem Krypto-Hack

THORChain verzeichnet ungewoehnlichen Handelsvolumenanstieg nach mutmasslichem Krypto-Hack

Der Krypto-Analyst ZachXBT berichtet, dass ein unbekannter Angreifer ETH im Wert von 80 Millionen US-Dollar ueber THORChain gewaschen hat.

Der Krypto-Analyst ZachXBT hat auf X (ehemals Twitter) berichtet, dass ein unbekannter Angreifer ETH im Wert von 80 Millionen US-Dollar ueber die dezentrale Borse THORChain gewaschen hat. Die Transaktionen fanden am 7. April statt und wurden von ZachXBT anhand von On-Chain-Daten identifiziert.

Demnach stieg das 24-Stunden-Swap-Volumen auf THORChain auf 394 Millionen US-Dollar, was einer zehnfachen Steigerung gegenueber dem ueblichen Tagesvolumen von unter 35 Millionen US-Dollar entspricht. ZachXBT vermutet, dass der Grossteil dieses ungewoehnlichen Volumens auf die Geldwaesche-Aktivitaeten zurueckzufuehren ist.

THORChain ist eine dezentrale Borse, die den Austausch von Kryptowaehrungen ueber verschiedene Blockchains hinweg ermoeglicht. Die Plattform nutzt ein automatisches Market-Making-System und erlaubt den direkten Handel ohne zentrale Vermittler. Die hohe Liquiditaet und die Cross-Chain-Funktionalitaet machen THORChain zu einem attraktiven Ziel fuer Geldwaesche.

ZachXBT gab an, dass der Angreifer die gestohlenen ETH ueber THORChain in andere Kryptowaehrungen umgetauscht hat, um die Herkunft der Gelder zu verschleiern. Die genauen Details des urspruenglichen Hacks, von dem die ETH stammen, wurden in dem Bericht nicht genannt. Es ist auch unklar, ob die betroffenen Parteien bereits informiert wurden oder ob Ermittlungen eingeleitet wurden.

Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Effektivitaet von Massnahmen gegen Geldwaesche in dezentralen Finanzsystemen (DeFi) auf. Waehrend solche Plattformen aufgrund ihrer Zensurresistenz attraktiv sind, bieten sie auch Moeglichkeiten fuer kriminelle Aktivitaeten. Die Branche steht vor der Herausforderung, Innovation und Sicherheit in Einklang zu bringen.

THORChain selbst hat sich bisher nicht offiziell zu dem Vorfall geaeussert. Es bleibt abzuwarten, ob die Plattform Massnahmen ergreifen wird, um zukuenftige Geldwaesche zu verhindern, und wie die Aufsichtsbehoerden auf diesen Vorfall reagieren werden.

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