Die malaysische Regierung hat die Lizenz der Network School widerrufen und die digitale Nomaden-Siedlung Forest City zum 22. Juli vollständig schließen lassen.
Die malaysische Regierung hat die Lizenz der von Balaji Srinivasan gegründeten Network School im Forst City-Projekt widerrufen und die digitale Nomaden-Siedlung zum 22. Juli vollständig geschlossen. Betreiber und Teilnehmer wurden aufgefordert, das Gebiet bis zu diesem Termin zu verlassen. Die Entscheidung erfolgte im Rahmen einer behördlichen Maßnahme, die auf regulatorische Verstöße oder nicht eingehaltene Auflagen verweisen könnte.
Forest City ist ein grenzüberschreitendes Projekt an der malaysischen Südküste, das ursprünglich als Experiment für digitale Nomaden und internationale Lebensweisen konzipiert war. Die Siedlung war eng mit balaji Srinivasan, einem umstrittenen Technologieunternehmer, verbunden, der zuvor in den USA tätig war und für provokante Äußerungen bekannt war. Die Network School fungierte als zentraler Bestandteil des Projekts und bot Unterkünfte, Infrastruktur und Community-Programme für ihre Bewohner.
Die Behörden haben bislang keine detaillierte Begründung für den Eingriff veröffentlicht. Es wird angenommen, dass Lizenzverstöße oder nicht erfüllte Auflagen im Zusammenhang mit der Betriebserlaubnis eine Rolle gespielt haben könnten. Die Maßnahme stellt eine erhebliche Hürde für das Projekt dar, das bislang als Vorreiter für alternative Wohnformen im digitalen Zeitalter galt.
Balaji Srinivasan selbst hat bisher keine öffentlichen Stellungnahmen zum Vorgang abgegeben. Die Situation bleibt unklar, da die genauen Gründe für die Schließung nicht offiziell kommuniziert wurden. Die Network School und das dazugehörige Projekt stehen nun vor einer unsicheren Zukunft, während die betroffenen Personen nach Alternativen suchen müssen.