Laut einem Bericht hat Kalshi eine exklusive Partnerschaft mit der US Open abgeschlossen. Damit ist der US-amerikanische Prediction-Markt-Anbieter der einzige zugelassene Partner für Werbung während des Turniers und in d...
Der US-amerikanische Prediction-Markt-Anbieter Kalshi hat laut einem Medienbericht eine exklusive Partnerschaft mit der US Open, einem der vier Grand-Slam-Turniere im Tennis, abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll Kalshi der alleinige Werbepartner im Bereich der Prediction-Markets während des Turniers sein.
Wie aus dem Bericht hervorgeht, sind im Zuge dieser Exklusivität rivalisierende Prediction-Markt-Plattformen offenbar davon ausgeschlossen, Werbung während der US Open zu schalten. Dies gilt sowohl für die Veranstaltung vor Ort als auch für die Ausstrahlung über den US-Sender ESPN, der die Turniermatches live überträgt.
Die Quelle nennt keine genauen finanziellen Details der Vereinbarung, noch wird die Dauer der Partnerschaft spezifiziert. Ebenso fehlen Angaben dazu, ob die Exklusivität nur für digitale Werbung gilt oder auch für physische Werbeflächen auf dem Turniergelände in Flushing Meadows, New York.
Kalshi ist ein in den USA regulierter Prediction-Markt, der es Nutzern ermöglicht, auf die Auswirkung von Ereignissen – etwa politische Entscheidungen, wirtschaftliche Indikatoren oder sportliche Ergebnisse – zu wetten. Die Plattform unterliegt der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und positioniert sich als regulierte Alternative zu nicht lizenzierten Angeboten.
Die US Open gehören zu den meistgesehenen Sportereignissen weltweit und ziehen jährlich Millionen von Zuschauern an. Eine exklusive Werbepartnerschaft in diesem Umfeld könnte für Kalshi eine bedeutende Steigerung der Markenbekanntheit bedeuten, insbesondere unter einem sportaffinen Publikum.
Es bleibt unklar, ob ähnliche Exklusivitätsvereinbarungen bei anderen Grand-Slam-Turnieren oder großen Sportereignissen geplant sind. Zudem wird im Bericht nicht erwähnt, ob andere Prediction-Markt-Anbieter rechtliche Schritte gegen die Ausschlussklausel in Erwägung ziehen könnten.