Drei US-Kongresskandidaten haben gegen die Nutzungsbedingungen der Krypto-Plattform Kalshi verstoßen, indem sie auf ihre eigenen Wahlkampfergebnisse gewettet haben. Die Plattform hat nun Sanktionen verhängt.
Die auf Krypto-Märkte spezialisierte Plattform Kalshi hat drei US-Kongresskandidaten mit Sanktionen belegt, weil sie gegen die Nutzungsbedingungen der Plattform verstoßen haben. Laut regulatorischen Dokumenten von Kalshi setzten die Kandidaten Mark Moran, Matt Klein und Ezekiel Enriquez Wetten auf ihre eigenen Kampagnen. Diese Praxis verstößt gegen die Richtlinien der Plattform, die eine Selbstwette auf politische Ereignisse untersagt.
Kalshi, das als regulierter Markt für Vorhersagen über politische und wirtschaftliche Ereignisse operiert, hat klare Regeln gegen Interessenkonflikte. Die Plattform betont, dass Nutzer keine Wetten auf Ereignisse platzieren dürfen, bei denen sie selbst Einfluss nehmen oder von deren Ergebnis profitieren könnten. In diesem Fall hatten die Kandidaten die Möglichkeit, auf ihre eigenen Wahlchancen zu wetten, was als unzulässige Selbstwette gewertet wurde.
Die Sanktionen gegen die drei Kandidaten sind Teil einer strengeren Überwachung von Wetten auf politische Ereignisse durch Kalshi. Die Plattform hat in den letzten Monaten verstärkt Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass alle Wetten den geltenden Regeln entsprechen. Dies umfasst auch die Überwachung von Nutzern mit besonderen Verbindungen zu politischen Entscheidungsprozessen.
Die Identität der betroffenen Kandidaten wurde in den regulatorischen Dokumenten von Kalshi offengelegt, jedoch ohne weitere Details zu den konkreten Verstößen oder den Höhe der Sanktionen. Kalshi hat betont, dass die Entscheidung auf der Grundlage der Plattformrichtlinien getroffen wurde und keine weiteren rechtlichen Schritte angekündigt wurden. Die Sanktionen dienen als Warnung an alle Nutzer, die versuchen könnten, durch Wetten auf eigene Ereignisse unzulässige Vorteile zu erlangen.