Goldman Sachs hat beim SEC ein Bitcoin-Premium-Einkommens-ETF angemeldet, das mindestens 80 Prozent der Nettoanlagen in bitcoin-verknüpfte Instrumente, einschließlich Spot-Bitcoin-ETFs, investiert.
Goldman Sachs hat beim U.S. Securities and Exchange Commission einen Bitcoin-Premium-Einkommens-ETF eingereicht, der mindestens 80 Prozent der Nettoanlagen in bitcoin-verknüpfte Instrumente, einschließlich Spot-Bitcoin-ETFs, investiert. Das Produkt nutzt eine Covered-Call-Strategie über 40 bis 100 Prozent der Kryptoexposition, um regelmäßiges Einkommen zu generieren. Diese Entwicklung erfolgt in einem Umfeld, in dem globale öffentliche Schulden laut IMF bis 2029 100 Prozent des Welt-Bruttoinlandsprodukts erreichen könnten, was die Attraktivität von Bitcoin als hard money-Vermögenswert verstärken könnte. Die aktuelle Preisbewegung von Bitcoin zwischen 65.000 und 75.000 US-Dollar hat mehrfach getestet, ohne eine klare Abwärtstrend zu zeigen, was laut Goldman-Sachs-Analyst James Yaro auf eine mögliche strukturelle Bodenbildung hindeutet. Die offene Zinszahl ist niedrig, die Finanzierungsraten negativ und die langfristige Halterquote auf 69 Prozent gestiegen, was auf anhaltende Akkumulation hinweist. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 76.000 US-Dollar, ein Durchbruch würde den Weg zu 78.500 und anschließend zu 79.000 US-Dollar freimachen. Ein solcher Schritt würde erstmals seit dem Allzeithoch eine höhere Hochmarke bilden, was als signifikante strukturelle Veränderung gewertet wird. Während einige Analysten ein langfristiges Ziel von 140.000 US-Dollar nennen, bleibt die 80.000-US-Dollar-Marke der entscheidende Zwischenschritt, bevor eine Preisprognose von 90.000 US-Dollar ernsthaft diskutiert werden kann. Die aktuelle Marktsituation spiegelt eine zunehmende institutionelle Akzeptanz wider, ohne dass konkrete Preisziele ohne weiteres erreicht werden können.