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Former bitcoin miner Poolin files Chapter 11, sets $52 million floor bid for Texas operations

Former bitcoin miner Poolin files Chapter 11, sets $52 million floor bid for Texas operations

Former bitcoin miner Poolin Technology hat Insolvenzschutz in den USA beantragt und ein Gebot für seine Mining-Anlagen in Texas vorgelegt.

Poolin Technology, ein ehemaliger Bitcoin-Miner mit Schwerpunkt auf Mining-Infrastruktur, hat am 25. April 2024 Insolvenzschutz nach Chapter 11 des US-Bankruptcy Code beantragt. Das Unternehmen gab an, über 173 Millionen US-Dollar an Verbindlichkeiten zu verfügen, die im Rahmen des Insolvenzverfahrens strukturiert neu geordnet werden sollen.

Im Zuge der Insolvenz hat Poolin ein Gebot von 52 Millionen US-Dollar für seine Mining-Operationen in Texas vorgelegt. Dieses Gebot dient als „stalking-horse“ und bildet die Grundlage für den geplanten Verkauf der Anlagen. Der Verkauf soll im Rahmen des Insolvenzverfahrens erfolgen und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Die Texas-Mining-Anlagen umfassen unter anderem Standorte in Rockdale und Rockwall, die laut Angaben des Unternehmens eine kombinierte Leistung von mehreren Hundert Megawatt bieten. Diese Einrichtungen waren maßgeblich an der Bitcoin-Produktion beteiligt, die bis Anfang 2024 in großem Umfang betrieben wurde. Der Betrieb wurde im Zuge der Insolvenz eingestellt oder wird im Rahmen des Verkaufs neu strukturiert.

Poolin hat angegeben, dass die Gläubiger im Rahmen des Verfahrens unterschiedliche Rückzahlungsoptionen prüfen. Die endgültige Struktur des Insolvenzplans hängt von der Zustimmung der Mehrheit der Gläubiger und von gerichtlichen Genehmigungen ab. Es ist noch nicht entschieden, welche Anteilsinhaber oder Investoren im Verfahren eine Rolle spielen werden.

Die Insolvenz von Poolin ist Teil eines größeren Trends von Mining-Unternehmen, die unter wirtschaftlichem Druck stehen. Faktoren wie steigende Energiepreise, regulatorische Unsicherheiten und der Wettbewerb um Mining-Kapazitäten haben die finanzielle Stabilität vieler Akteure beeinträchtigt. Poolin ist nicht das erste Unternehmen, das im Jahr 2024 Insolvenz anmeldet.

Die Verhandlungen über den Verkauf der Texas-Anlagen laufen weiter, und es wird mit weiteren Angeboten gerechnet. Die endgültige Veräußerung hängt von der Genehmigung durch das Insolvenzgericht und von der Akzeptanz durch die Gläubiger ab. Es ist derzeit nicht bekannt, an wen die Anlagen letztlich veräußert werden.

Poolin hat betont, dass das Insolvenzverfahren keine Auswirkungen auf bestehende Verträge mit Partnern außerhalb des Verfahrens haben soll. Das Unternehmen bleibt bestrebt, die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen und den Prozess transparent abzuwickeln. Die langfristige Neuausrichtung des Unternehmens steht noch aus.

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