Die US-Behörde CFTC hat einen Regelungsvorschlag fuer digitale Assets an das Weiße Haus uebergeben. Damit setzt die Behörde ihre Arbeit fort, ohne auf eine gesetzgeberische Entscheidung im Kongress zu warten.
Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat einen Regelungsvorschlag zu Krypto-Assets an das Weiße Haus zurueckgemeldet. Mit diesem Schritt zeigt die Behörde, dass sie ihre Regulierungsaktivitaeten im Bereich der digitalen Waehrungen eigenstaendig vorantreiben moechte.
Die CFTC ueberlaesst damit die Initiative nicht ausschliesslich dem Kongress. Bisher gibt es keine erkennbare gesetzgeberische Einigung in Washington, die einen umfassenden Rahmen fuer die Regulierung digitaler Assets schaffen wuerde. Die Behoehrde nutzt daher die bestehenden Regelungsinstrumente, um voranzukommen.
Die genauen Inhalte der Regelung sind bislang nicht oeffentlich bekannt. Es laesst sich aus den vorliegenden Informationen nicht ableiten, welche konkreten Massnahmen die CFTC vorschlaegt oder welchen Geltungsbereich der Vorschlag haben koennte.
Die Einreichung beim Weißen Haus ist ein formeller Schritt im US-Regulierungsverfahren. Wie es in der uebergebenen Vorlage heisst, drängt die CFTC darauf, ohne parlamentarische Genehmigung weiterzumachen. Wie und wann der Vorschlag konkret umgesetzt wird, bleibt vorerst unklar.
Die Entwicklung ist fuer den oesterreichischen und europaeischen Kryptomarkt relevant, da US-Regulierungsentscheidungen weitreichende Auswirkungen auf die globalen Maerkte haben koennen. Eine uebertragung der US-Massnahmen auf die EU-Regulierung ist jedoch nicht automatisch.