Regulation

BOK fordert Schaltkreis für Krypto-Markt nach Bithumb-Fehlüberweisung

BOK fordert Schaltkreis für Krypto-Markt nach Bithumb-Fehlüberweisung

Die Bank of Korea (BOK) fordert ein „Circuit Breaker“-System für den heimischen Krypto-Markt, um Fehlüberweisungen wie jene der Bithumb-Börse zu verhindern.

Die Bank of Korea (BOK) hat im Rahmen ihrer jüngsten regulatorischen Initiative ein „Circuit Breaker“-System für den lokalen Krypto-Markt vorgeschlagen. Dieses System soll verhindern, dass Börsen wie Bithumb erneut fehlerhafte Transaktionen durchführen, die zu massiven Kapitalverlusten führen. Die Empfehlung folgt auf einen Vorfall, bei dem Bithumb versehentlich 620.000 BTC an eine nicht näher genannte Adresse überweisen musste.

Die BOK betont, dass strengere interne Kontrollvorschriften für lokale Krypto-Börsen notwendig sind, um solche Vorfälle zu verhindern. Ein „Circuit Breaker“ würde automatisch Transaktionen stoppen, wenn ungewöhnliche Muster erkannt werden, und somit eine Eskalation verhindern. Dies ist Teil eines umfassenderen Plans, die regulatorische Aufsicht im Krypto-Sektor zu verstärken.

Die Initiative der BOK zielt darauf ab, den heimischen Markt vor unkontrollierten Kapitalflüssen zu schützen, ohne die Innovationsfähigkeit der Branche zu beeinträchtigen. Die Bank wies darauf hin, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen auf einer sorgfältigen Analyse von Vorfällen wie der Bithumb-Überweisung basieren.

Die BOK plant, die neuen Kontrollvorschriften in Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und den Börsen zu implementieren. Es bleibt abzuwarten, wie die Branche auf diese regulatorischen Schritte reagieren wird, während die Diskussion um die Zukunft des Krypto-Marktes in Österreich und Europa weitergeht.

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