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Bitcoin-Preis stabil bei 70.000 US-Dollar trotz geopolitischer Spannungen und Inflationssorgen

Bitcoin-Preis stabil bei 70.000 US-Dollar trotz geopolitischer Spannungen und Inflationssorgen

Der Bitcoin-Preis hielt sich in der Nähe der 70.000-Dollar-Marke, während geopolitische Risiken und makroökonomische Erwartungen die Märkte belasteten.

Der Bitcoin-Preis hielt sich heute in der Nähe der 70.000-Dollar-Marke, während sich die geopolitischen Risiken im Zusammenhang mit dem Konflikt um den Iran verlagerten und makroökonomische Erwartungen die breiteren Risikomärkte belasteten. Gleichzeitig signalisierten Daten aus Derivaten und On-Chain-Metriken einen Markt in Konsolidierung, nicht in Kapitulation.

Der Bitcoin-Preis bewegte sich am frühen Freitag im Handel um die 70.500-Dollar-Marke, nachdem er von einem jüngsten Hoch bei fast 76.000 Dollar zurückgegangen war.

Die Entwicklung kam, als die Energiepreise in die Höhe schnellten und Inflationssorgen wieder in den Vordergrund rückten, was das Aufwärtspotenzial bei Risikoanlagen begrenzte. Trotz des Drucks zeigte der Bitcoin-Preis im Vergleich zu Rohstoffen und Aktien in demselben Zeitraum eine relative Stabilität.

Forschungen von VanEck bewerten das aktuelle Umfeld als post-stress Reset. Der Mitte März veröffentlichte ChainCheck-Bericht der Firma vermerkt, dass der 30-Tage-Durchschnittspreis des Bitcoin-Preises um 19 Prozent fiel, während die Spotpreise stabilisierten, da die realisierte Volatilität von 80 auf nahe 50 sank.

Gleichzeitig fielen die Finanzierungsraten für Futures von 4,1 auf 2,7 Prozent, was auf reduzierten Hebel und geringere spekulative Intensität hindeutet.

Optionsmärkte spiegeln eine defensive Haltung wider. VanEck-Daten zeigen, dass das Verhältnis von Put- zu Call-Open-Interest im Durchschnitt bei 0,77 lag, dem höchsten Stand seit Mitte 2021, was die aktuelle Positionierung im 91. Perzentil der Beobachtungen seit 2019 platziert.

Die Nachfrage nach Schutz vor Kursverlusten bleibt erhöht, wobei Put-Prämien im Verhältnis zum Spot-Handelsvolumen Rekordniveaus erreichten. Investoren weisen weiterhin Kapital zur Absicherung zu, selbst wenn die Volatilität sinkt.

Dieses Muster hat historische Bedeutung. Laut VanEck haben ähnliche Niveaus der Options-Skew vor positiven zukünftigen Renditen gestanden. Perioden mit vergleichbaren Messwerten erbrachten durchschnittliche Gewinne von mehr als 13 Prozent in den folgenden 90 Tagen und mehr als 100 Prozent über einen einjährigen Horizont.

Die Daten deuten darauf hin, dass extreme Vorsicht an den Derivatenmärkten oft mit späten Phasen von Kursrückgängen zusammenfiel, nicht mit dem Beginn neuer Abwärtstrends.

Die On-Chain-Aktivität präsentiert ein ruhigeres Bild. Das Transfer-Volumen fiel in den vergangenen vier Wochen um 31 Prozent, während die täglichen Gebühren um 27 Prozent sanken. Die Zahl der aktiven Adressen ging moderat zurück, was auf begrenzte Teilnahme auf Netzwerkebene hindeutet.

Dieser Trend führte zu einer wachsenden Rolle von Off-Chain-Handelsplätzen, einschließlich börsengehandelter Produkte und Derivateplattformen, die nun einen größeren Anteil am Handelsvolumen ausmachen.

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