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Bitcoin Perpetual-Futures-Handelsvolumen sinkt auf Drei-Jahres-Tief vor US-Inflationsbericht

Bitcoin Perpetual-Futures-Handelsvolumen sinkt auf Drei-Jahres-Tief vor US-Inflationsbericht

Das Handelsvolumen von Bitcoin-Perpetual-Futures ist laut K33 Research seit Anfang 2022 nicht mehr so niedrig wie aktuell.

Das Handelsvolumen von Bitcoin-Perpetual-Futures ist laut K33 Research seit Anfang 2022 nicht mehr so niedrig wie aktuell. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Krypto-Research-Unternehmens hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Gleichzeitig bleibt die offene Zinsposition – also die Summe aller noch nicht geschlossenen Verträge – auf einem hohen Niveau. Dies erhöht laut K33 das Risiko für scharfe Liquidationen, insbesondere bei plötzlichen Kursbewegungen.

Die aktuelle Phase wird von K33 als „Hibernation“ des Bitcoin-Marktes beschrieben. Trader warten offenbar gezielt auf den US-Verbraucherpreisindex (CPI), der am Mittwoch veröffentlicht wird. Der Bericht ist für die US-Notenbank Fed entscheidend, um ihre Zinsentscheidung zu treffen. Analysten vermuten, dass die Veröffentlichung des Index eine starke Reaktion auf den Krypto-Markt auslösen könnte.

K33 betont, dass die aktuelle Situation nicht als bullish oder bearish interpretiert werden kann. Vielmehr handle der Markt in einer abwartenden Phase. Die offene Zinsposition bleibt zwar hoch, das Handelsvolumen jedoch sei deutlich niedriger als in den Vorwochen. Dies deutet laut K33 auf eine erhöhte Sensitivität hin, falls der CPI-Bericht unerwartete Signale liefert.

Die Analyse kommt, während der Bitcoin-Preis seit Wochen seitwärtsbewegungen zeigt. Die Volatilität ist seit Monaten relativ niedrig, was sich nun in den Perpetual-Futures-Zahlen widerspiegelt. K33 warnt jedoch vor vorschnellen Schlüssen: Die aktuelle „Hibernation“ sei kein Zeichen für eine Trendwende, sondern lediglich eine Phase der Abwartung.

Die US-Inflationsdaten werden als Schlüsselereignis angesehen, das die Richtung für die nächsten Wochen bestimmen könnte. Ein überraschend hoher CPI-Wert könnte die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed schwächen und damit Druck auf Risikowerte wie Bitcoin ausüben. Ein niedrigerer Wert hingegen könnte die Stimmung verbessern und kurzfristig zu Kursgewinnen führen.

K33 betont, dass die aktuelle Situation nicht als Kauf- oder Verkaufssignal interpretiert werden sollte. Vielmehr handle es sich um eine neutrale Beobachtungsphase, in der die Marktteilnehmer auf die offiziellen Daten warten. Die offene Zinsposition bleibt hoch, was bedeutet, dass ein plötzlicher Ausverkauf oder eine schnelle Preissteigerung möglich ist.

Die Analyse von K33 ist Teil einer breiteren Beobachtung des Krypto-Marktes, die seit Anfang 2022 nicht mehr so niedriges Handelsvolumen bei Perpetual-Futures verzeichnet. Die aktuelle Phase wird als ungewöhnlich beschrieben, da sie gleichzeitig mit einem hohen Maß an Unsicherheit über die zukünftige Geldpolitik der Fed verbunden ist. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Abwartung zu einer aktiven Reaktion führt.

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