Die wöchentlichen Nettozuflüsse von Bitcoin- und Ether-ETFs erreichten zuletzt 1,1 Mrd. USD – das stärkste Wochenplus seit April.
Bitcoin- und Ether-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche mit 1,1 Mrd. USD das stärkste wöchentliche Netto-Inflow seit April, wie Daten von Farside und Bloomberg zeigen. Dieser Anstieg erfolgte trotz eines insgesamt niedrigen Handelsvolumens, das laut Analysten auf eine vermehrte Akkumulation durch institutionelle Anleger hinweist. Die Zuflüsse setzten sich sogar nach dem Hack des Coldcard-Wallets fort, bei dem mehrere Fonds täglich Geld aus dem Netzwerk zogen. Analysten wie Eric Balchunas von Bloomberg führen diesen Trend auf die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen als Inflationsschutz zurück. Gleichzeitig bleibt die Preisbewegung der Kryptowährungen volatil, wobei Bitcoin-Kurse um 2 % stiegen, während Ether um 3 % zulegten. Die Entwicklung spiegelt zugleich die Reaktion der Märkte auf makroökonomische Signale wider, insbesondere auf mögliche Zinssatzkürzungen der Federal Reserve. Trotz des positiven Trends bleibt die Liquidität der Kryptomärkte begrenzt, was die Nachhaltigkeit des Aufschwungs weiter einschränkt.