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Bitcoin Depot meldet Sicherheitsvorfall mit Verlust von 50,9 BTC aus Unternehmenswallets

Bitcoin Depot meldet Sicherheitsvorfall mit Verlust von 50,9 BTC aus Unternehmenswallets

Der Betreiber von Bitcoin-ATMs in den USA hat einen Cyberangriff auf seine Unternehmenswallets erlitten. Dabei wurden 50,9 BTC im Wert von etwa 3,7 Millionen US-Dollar gestohlen.

Der in den USA ansässige Krypto-ATM-Betreiber Bitcoin Depot hat einen Sicherheitsvorfall gemeldet, bei dem 50,9 BTC von seinen Unternehmenswallets entwendet wurden. Der Vorfall wurde am 17. März 2024 entdeckt, nachdem ungewöhnliche Transaktionen in den Wallet-Transaktionen festgestellt wurden. Die gestohlenen Kryptowährungen hatten einen Marktwert von etwa 3,7 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt des Angriffs.

Bitcoin Depot betont, dass es sich bei dem Angriff um einen gezielten Angriff auf seine Wallet-Infrastruktur handelte und nicht um eine generelle Sicherheitslücke im Kundensystem. Die Ermittlungen laufen weiter, und das Unternehmen arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, um den Täter zu identifizieren. Es wurden keine persönlichen Daten der Nutzer oder Kundengelder gestohlen, da diese getrennt von den Unternehmenswallets gespeichert werden.

Der Vorfall stellt einen seltenen Fall dar, bei dem ein Krypto-ATM-Betreiber direkt von seinen eigenen Wallets aus beraubt wurde. Bitcoin Depot betont, dass es seine Sicherheitsmaßnahmen überprüft und verstärkt, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Die gestohlenen BTC wurden über mehrere Transaktionen in verschiedene Wallets verteilt, was die Verfolgung erschwert.

Die Meldung unterstreicht die wachsende Bedrohungslage für Krypto-Unternehmen, die in der Branche zunehmend auf digitale Infrastruktur angewiesen sind. Bitcoin Depot, das über 1.500 Bitcoin-ATMs in Nordamerika betreibt, hat bislang keine Auswirkungen auf seine Kundenoperationen gemeldet. Die Wiederherstellung der gestohlenen Mittel ist derzeit nicht absehbar, und die Ermittlungen dauern an.

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