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21Shares entkräftet weit verbreitete XRP-Mythen und klärt über die XRPL-Governance auf

21Shares entkräftet weit verbreitete XRP-Mythen und klärt über die XRPL-Governance auf

Der Asset Manager 21Shares mit weltweit 11 Milliarden US-Dollar verwalteten Vermögen hat einen Bericht veröffentlicht, der mehrere langjährige Missverständnisse über XRP und das XRP Ledger widerlegt.

Der Krypto-Assetmanager 21Shares AG, der weltweit Vermögen in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar verwaltet, hat einen Bericht veröffentlicht, der mehrere langjährige Fehlannahmen über XRP und das XRP Ledger (XRPL) entkräftet. Zentrales Thema ist die weit verbreitete Behauptung, das Unternehmen Ripple kontrolliere das Netzwerk. 21Shares stellt klar, dass Ripple lediglich einen von 35 Validatoren auf der sogenannten Standard Unique Node List des Ledgers betreibt.

Laut 21Shares betreiben mehr als 150 bekannte Validatoren – darunter Universitäten, Börsen, Unternehmen und Privatpersonen – das Netzwerk. Das Unternehmen vergleicht die Rolle von Ripple mit der eines Straßenbauers: „Die Straße zu bauen ist nicht dasselbe wie den Verkehr zu kontrollieren." Die Verwirrung über die tatsächliche Governance-Struktur des XRP Ledgers hält sich seit Jahren, obwohl das Netzwerk bereits seit rund 13 Jahren existiert.

Der Bericht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der XRP-Preis in einer ruhigen Phase befindet. Zum Zeitpunkt der Erfassung notierte das Token bei 1,44 US-Dollar und bewegte sich innerhalb einer engen Bandbreite zwischen einem 24-Stunden-Tief von 1,4107 und einem Hoch von 1,4447 US-Dollar. Das Tageshandelsvolumen lag laut CoinGecko-Daten bei über 2,3 Milliarden US-Dollar, was auf eine aktive Marktbeteiligung hindeutet. Über sieben Tage hinweg verzeichnete XRP einen Zuwachs von rund fünf Prozent.

Technisch gesehen wird der Support-Bereich bei 1,38 US-Dollar gesehen, wobei ein sekundäres Unterstützungsniveau zwischen 1,41 und 1,42 US-Dollar liegt. Der Widerstand befindet sich bei 1,45 US-Dollar, dem 24-Stunden-Hoch. Ein Schlusskurs darüber würde den ersten nennenswerten Ausbruch aus dieser Konsolidierungszone signalisieren. Ob die jüngste Governance-Klarstellung zu einer nachhaltigen institutionellen Vertrauensstärkung führt oder lediglich kurzfristige Marktbewegungen auslöst, bleibt nach Ansicht der Marktteilnehmer abzuwarten.

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